Martin Grunenwald (BSG Berliner Sparkasse)
Alain Desbrosses (BSG Berliner Sparkasse)
Manuela Mühlhausen (RC Berliner Bär)
und Norbert Schulz (RV Möwe Britz)

Neuer Startort, extreme Wetterbedingungen

Radmarathon Rund um Berlin 2016: Die Herausforderung

Am 28. August 2016 war es wieder so weit. Der Landesverband lud zur diesjährigen Austragung der RTF Rund um Berlin. Dauersonne und 35°C waren angesagt und stellten die besonderen Herausforderungen dar. Als Neuerung fand der Start in Saarmund statt. Angesichts der zu erwartenden Temperaturen war das Startfeld diesmal klein. Nur rund 90 Radler stellten sich der 220km langen Herausforderung, darunter 6 Banker. Weitere Neuerungen: Nadine stellte sich das erste Mal der großen 2, für Martin war es das erste Mal im (von Lothar geliehenen) Banker-Dress, für alle anderen war es das erste Mal mit Nadine und Martin über diese Distanz.

(v.l.n.r.) Martin, Alex, Michael, Nadine, Jockel und Alain am Start zu 230 heißen Kilometern

Der Start rückte näher. Schnell noch ein Gruppenfoto Alex gab „viel Trinken“ und „auch die Einzelfahrer mal führen lassen“ als Devise aus und dann ging es los.

Volle Konzentration bei Jockel Kontrollfahrer Alain sieht der Sache freudig entgegen. Letzte Startvorbereitungen bei Michael.

Vorteil des neuen Startortes: Spandau war früh passiert, der Verkehr dort noch gering. Und so nahmen wir Tempo auf, die Ablösungen klappten und die vor uns liegenden Kilometer nahmen zügig ab. Gleichzeitig stieg die Temperatur immer weiter an.

Erste Verpflegung: Ein Platz ohne Sonne beim RSV Spandau in Falkensee Zweite Verpflegung: Noch ist alles im Grünen. Alex (vorn) und Nadine (hinten) greifen zu. Wir treffen hier auch Lothar (nicht im Bild)
Dritte Verpflegung: Es wird langsam „heiß“. Spartenleiter Alex kümmert sich sehr aufopferungsvoll um das „Team“, hervorragend repräsentiert durch Nadine und Gastfahrerin Birgit Vierte Verpflegung: Trinken, trinken, trinken. Jockel füllt die Reserven auf

Radsport heißt, sich den Herausforderungen stellen

Wir tranken und tranken, der Schweiß ran zunehmend aus allen Poren, die Sonne brannte immer stärker und die Temperaturen steigen immer weiter. Ausgerechnet im letzten Drittel bei den Tageshöchsttemperaturen kamen wir dann im Süden Berlins durch Streckenabschnitte mit recht wenig Schatten. Nadine stellte fest, dass es nun schon 42 Grad seien, doch das half uns nicht, denn so richtig Spaß machte die ganze Sache (zumindest mir) nun nicht mehr. Aber Radsport heißt sich den Herausforderungen stellen und nicht kneifen. Also weiter.

Letzte Verpflegung: Einige Banker vertrugen die Hitze besser (z.B. Michael)... ... die anderen (z.B. Martin vorn) weniger

Endlich war die letzte Verpflegung rund 30 km vor dem Ziel erreicht und zu unserer Freude gab es Wasser satt aus dem Gartenschlauch zur Erfrischung. Derart erholt entdeckt Michael bald erste Wolken einer sich nahenden Gewitterfront, die Temperatur sank etwas und die Sonne verschwand.

"Wasser marsch!" bei der Feuerwehr: Willkommene Erfrischung für Jockel Nadine's Trinkflasche wird fachmännisch heruntergekühlt

Gelungene Veranstaltung, allen Helfern sei Dank!

Unsere Moral stieg zunächst wieder deutlich an, bis sich die Frage stellte, ob wir es noch rechtzeitig ins Ziel schaffen würden. Zum Glück waren unsere Sorgen unbegründet. Im Ziel trocken angekommen, beglückwünschten wir uns alle gegenseitig, hatten noch Zeit gemeinsam anzustoßen und das Erlebte Revue passieren zu lassen. Danke an die Veranstalter und Vereine. Ohne die umfassende Unterstützung an den Ständen hätte es diesmal wohl nicht geklappt. So war es trotz Hitze eine gelungene Veranstaltung!

Im Ziel: Elektrolytausgleich, Erleichterung und gute Laune stellvertretend für alle bei Nadine, Jockel und Alex

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